Wildbewirtschaftung verständlich zu vermitteln, wird von immer größerer Bedeutung. Die nicht jagende Gesellschaft, vor allem im städtischen Bereich, stellt immer öfter Grundfesten der Jagd in Frage. Die Jägerschaft muss da gewappnet sein und die Themen entsprechend gut aufbereiten, damit eine sachliche Aufklärung stattfinden kann.
Nichtjäger sind nicht automatisch Feinde der Jagd. Im Gegenteil interessieren sich sehr viele für die Zusammenhänge in der Natur und stehen jagdlichen Maßnahmen grundsätzlich neutral oder sogar positiv gegenüber. Schlechter ist es da um das Bild des Jägers bestellt, der sich allzu oft klischeehaft verhält. Hier gilt es, die Selbstreinigungskraft innerhalb der eigenen Reihen zu erhöhen und gegebenenfalls Personen aus diesem Kreis auszuschließen. Zu hinterfragen sind auch manche Jagd- und Hegepraktiken, deren Sinnhaftigkeit schwer zu argumentieren ist.
Zwei Tage lang referierten und diskutieren Wildbiologen und Jagdpraktiker zu diesem Thema. Auch wenn man sich in Sachfragen nicht immer einer Meinung war, wurde einhellig festgestellt: Die Jäger sind meist besser als ihr Ruf, der ihnen vorauseilt. Nun gilt es, das Bild des Jägers in der Öffentlichkeit ins rechte Licht zu setzen.
Die Vorträge sind vollinhaltlich auf der Homepage der LFZ Raumberg-Gumpenstein unter www.raumberg-gumpenstein.at als kostenloser Download erhältlich.


Über 700 Personen gingen der Frage nach, wie man Wildbewirtschaftung verständlich vermitteln kann.


