Zur Probennahme wird entweder ein Bodenbohrer oder eine Schaufel benötigt. Zusätzlich braucht man einen Kübel zum Sammeln der Erde, Säcke zur Aufbewahrung der Erde, und einen Stift zum Beschreiben der Säcke. Die Probenahme sollte frühestens einen Monat nach einer mineralischen Düngung und zwei Monate nach einer organischen Düngung (z. B. Mist, Jauche, Gülle, Kompost usw.) durchgeführt werden. Außerdem sollte der Boden nicht zu stark mit Wasser gesättigt sein.
Pro Äsungsfläche nehmen Sie etwa 25 Einstiche und geben diese in einem Kübel. Wenn Sie keinen Bodenbohrer besitzen, stechen Sie einfach mit einem Spaten zweimal im Abstand von ca. zwei bis drei Zentimeter ein, nehmen Sie diesen Keil aus dem Boden und stechen von diesem Stück wieder ca. zwei bis drei Zentimeter weg. Vor allem bei Wildäsungsflächen, die jahrelang gleich bewirtschaftet wurden und gleiche Bodenverhältnisse aufweisen, können mehrere Flächen zusammengefasst werden. Wiesen, die für die Silage- und Heugewinnung genutzt werden, und bei Äckern sollte jede Fläche extra beprobt werden. Bei Hanglagen, vor allem bei größeren Flächen, ist es empfehlenswert Ober- und Unterhang extra zu beproben, gleich wie bei Teilstücken mit unterschiedlicher Gründigkeit. Die Einstichtiefe soll bei Grünland etwa 10 Zentimeter und bei Ackerland etwa 15 bis 30 Zentimeter (Bearbeitungstiefe) betragen.
Die gesammelte Erde geben Sie in einen Kübel und mischen dort die Erde gut durch. Anschließend füllen Sie etwa 0,25 bis 0,5 kg in einen Sack und beschriften diesen deutlich lesbar mit der Bezeichnung der Fläche. Gleichzeitig ist es empfehlenswert, sich die Flurbezeichnungen intern aufzuschreiben. Dadurch werden Verwechslungen der Analysenergebnisse bei der Auswertung im Frühjahr vermieden.
Der Sack wird am besten mit einem Verschluss zugebunden, damit dieser in der Versuchsanstalt leicht geöffnet werden kann. Wenn alle Proben genommen sind sollen diese gesammelt and das Landwirtschaftliche Versuchszentrum in Graz geschickt werden.
ANBLICK-Aktion
DER ANBLICK führt gemeinsam mit dem Versuchszentrum Haidegg eine Aktion für Jäger durch. Wenn Sie beim Einschicken der Proben das Kennwort „DER ANBLICK“ vermerken, erhalten Sie die Untersuchung für den pH-Wert, Phosphor, Kalium und Magnesium um 20 % billiger. Schicken Sie daher alle gesammelten Proben an:
FA 10B Landwirtschaftliches Versuchzentrum Haidegg
Kennwort „DER ANBLICK“
Ragnitzstraße 193
A 8047 Graz-Ragnitz
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Bodenprobe
Formular Bodenprobe ANBLICK-Aktion


