Freitag, 02. April 2010

1.900 Gehege in Österreich

Etwa 70 % der Wildtierhalten vermarkten das Wild als Frischfleisch, etwa 25 % befassen sich mit der Produktion von Wildfleischspezialitäten. Lebendwild kann von rund der Hälfte der Betriebe bezogen werden. Für Bauern mit Geschick und Vermarktungstalent, mit persönlichem Interesse an Wild und der Wildbiologie und eventueller Kooperationsbereitschaft sei dies ein interessanter zusätzlicher Betriebszweig, hieß es bei der Vollversammlung des Verbandes niederösterreichischer Wildtierhalter. Die meisten Gehege gibt es übrigens in Oberösterreich (13.000 Stück Gehegewild), in der Steiermark (11.000 Stück Gehegewild) und in Niederösterreich (10.000 Stück Gehegewild).

Ein aktuelles Problem stellt laut Landeskriminalamt der Wilddiebstahl aus solchen Gehegen dar, wenngleich er noch kein Massenphänomen ist. Doch das wird wahrscheinlich nicht des Wildfleisches wegen geschehen …