Besonders dicht von Bibern besiedelt sind das Kamptal und die Wachau. Auch in Wien selbst sind viele Biber unterwegs. Am beliebtesten sind bei den Bibern Apfel- und Marillenbäume, die mit Gittern, Silberfolie, WC-Kugeln und Ähnlichem gegen die Biberplage geschützt werden.
Man rechnet, dass ein erwachsener Biber pro Jahr etwa 15 Bäume fällt. Bäume bis 40 cm Durchmesser können schon in einer einzigen Nacht gefällt werden. Biber tun das deshalb, weil sie als Pflanzenfresser vor allem während der Vegetationsruhe auf diese Weise zu frischer Äsung kommen. Besonders beliebt sind Pappeln, Weiden, aber auch Erle, Birke, Ulme und Obstbäume. Daneben fressen Biber auch Gräser, Kräuter und Wasserpflanzen sowie aus landwirtschaftlichen Kulturen Rüben, Mais und Getreide.
Entschädigung für Biberschäden gibt es in Österreich nicht. Da der Biber unter Artenschutz steht, darf er auch nicht bejagt werden. Es gibt aber ein “Bibermobil”, bei dem kostenlos Rat und Hilfe eingeholt werden kann: 0664/8453937.


