Das im Sommer 2011 im Kerngebiet der Bekämpfungszone errichtete Gatter im Ausmaß von ca. 25 ha ist zum momentanen Zeitpunkt aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse (Schneehöhe bis 2,5 m) noch nicht vollständig in Betrieb. Derzeit wird noch das Verhalten des Wildes im Gatter, insbesondere mit Videoüberwachung, beobachtet. Weiters ist festzustellen, dass die lokale Jägerschaft mit jagdlichen Methoden so gut gearbeitet hat, dass zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob tatsächlich ein Abschuss im Gatter erforderlich sein wird. Falls notwendig, wird dies durch ausgebildete externe Fachleute durchgeführt, die über entsprechende praktische Erfahrung in der Entnahme von Wild aus Fleischproduktionsgattern verfügen. Damit dies tierschutzgerecht und möglichst ohne Störung der Bevölkerung durchgeführt werden kann, werden die externen Fachleute mit geeigneten Waffen einschließlich Schalldämpfer und Nachtsichtgerät ausgerüstet sein.


