Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat in NRW ein 13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz herausgegeben, das gleichzeitig als Positionspapier für die Jagd gilt. Jagd und Jäger kommen darin alles andere als gut weg, unter anderem sei die Jagd eine “Störung der Natur und des Naturerlebnisses”, heißt es dort und weiter:
“Jagd bedeutet eine Störung in Natur und Landschaft: durch das Querfeldeinlaufen von Jägern mit unangeleinten Jagdhunden, das Befahren mit dem PKW, dem Gebrauch der Waffe, die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Hochsitze etc. Hierbei werden andere Menschen sowie alle Tierarten beeinträchtigt.
Durch die Jagd wird die Fluchtdistanz von Tierarten deutlich erhöht, die Aktivitätszeit entgegen dem natürlichen Verhalten vieler Tierarten auf die Nacht konzentriert und somit das Naturerlebnis stark beeinträchtigt.”
| 13 Punkte für ein ökologisches Jagdgesetz |



