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	<title>Der Anblick &#187; Andreas Kranz</title>
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		<title>Kleiner Räuber, große Beute</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildbiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[1,8 kg Mink erbeutet 6,5 kg Fisch. Das hört sich fast nach Jägerlatein an und ist wahrlich eine starke Leistung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1,8 kg Mink erbeutet 6,5 kg Fisch. Das hört sich fast nach Jägerlatein an und ist wahrlich eine starke Leistung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-345" title="silberkarpfen-bild" src="http://www.anblick.at/wp-content/uploads/silberkarpfen-bild.JPG" alt="silberkarpfen-bild" width="468" height="234" /></p>
<p>Die Studentin Petra staunte nicht schlecht als an einem der ersten Fangtage im November 09 für ihre Minktelemetriestudie nicht nur ein prächtiges Männchen in der Falle saß, sondern nebenbei auch ein 76 cm langer und 6,5 kg schwerer Silberkarpfen lag. Er wies merkwürdige Beiß- und Fraßspuren auf und war absolut frisch. Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben eindeutig, dass der Fisch vom Mink erbeutet und angefressen worden war und dass der Fisch frisch und munter gewesen sein muss, bevor er dem Mink in die Quere gekommen ist. Das ganze erreignete sich nicht etwa in einem kleinen Teich, sondern einem kleinen Flüßchen, der Sazava in Tschechien. Dass Minke Fische erbeuten können, die auch schon einmal doppelt so schwer sind wie sie selbst, war uns bekannt, dieses Beispiel stellt aber den bisherigen Rekord.</p>
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