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	<title>Der Anblick &#187; Stefan Maurer</title>
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		<title>BOKU geht das Geld aus</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 18:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildbiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universität für Bodenkultur Wien ist die einzige Universität Österreichs, die sich umfassend mit den wesentlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen befasst. Doch nun wird das Geld knapp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Universität für Bodenkultur Wien ist die einzige Universität Österreichs, die sich umfassend mit den wesentlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen befasst. Doch nun wird das Geld knapp. Laut Finanzministerium wird es für die kommende Leistungsvereinbarungsperiode bestenfalls ein nominell stagnierendes Budget geben. Daher werden zwischen 2013 bis 2015 etwa 33 Millionen Euro für die Bedeckung des laufenden Betriebes der BOKU unter der Maßgabe der vollen Umsetzung der Leistungsvereinbarungsvorhaben fehlen. Die nötige Einsparung von Euro 11 Mio. im Jahr 2013 wäre z.B. durch die Freisetzung von mehr als der Hälfte des kündbaren Personals (inklusive der Lehrbeauftragten!) zu erzielen, wobei die Kosten dieser Maßnahme dann noch nicht bedeckt wären! Auch die Stornierung aller Leistungsvereinbarungsvorhaben würde eine Lücke hinterlassen, die nicht geschlossen werden kann. Der Betrieb der BOKU wäre unter diesen Umständen ab 2013 nicht mehr möglich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mögliche Konsequenzen wären die Einstellung von Studien und die massive Einschränkung der Forschung. Dies wäre aufgrund der Alleinstellung der BOKU eine weitreichende Entscheidung für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Österreich. Die BOKU garantiert derzeit die wissenschaftliche Basis der land- und forstwirtschaftlichen Primärproduktion &#8211; umfassend in Hinblick auf die gesamte Wertschöpfungskette. Stichworte: nachwachsende Rohstoffe, Lebensmittelproduktion und -sicherheit sowie alternative Energien, Klimawandel, Abfallwirtschaft, Hochwasserschutz, alpine Naturgefahren, Biotechnologie, Tourismus, Umwelt. Auch die Folgen für die wissenschaftliche Entwicklungszusammenarbeit wären desaströs. Wenn massiv bundesfinanziertes Personal abgebaut werden müsste, würden die Forschungsleistungen und die Zahl der über Drittmittel finanzierten WissenschaftlerInnen dramatisch sinken. Dies hätte auch eine massive Auswirkung auf die Lehre &#8211; eine ruinöse Abwärtsspirale.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die BOKU ist mit ihren Kompetenzfeldern hervorragend aufgestellt, um durch wissenschaftliche Forschung zur Lösung vieler der großen Herausforderungen unserer Zeit auf hohem Niveau beizutragen. Es wäre daher unverantwortlich, die erfolgreiche Forschung und Lehre in den Kompetenzbereichen der BOKU herunterzufahren und jungen Menschen, die sich für eine gesicherte Zukunft Österreichs engagieren wollen, nicht die bestmöglichste universitäre Ausbildung anbieten zu können. Die BOKU wird daher jedenfalls an ihren Kernkompetenzen festhalten und laufende strategische Maßnahmen, wie die Besetzung von offenen Professuren sicherstellen.</p>
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		<title>Neu: &#8220;Waidwerk TV&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[„Waidwerk“ heißt die neue TV-Marke für Jäger, Angler und Naturfreunde. Seit dem 1. März 2010 können Zuschauer des Dokumentationssenders PLANET jeden Montag und Dienstag zwischen 19.15 Uhr und 20.15 Uhr Dokumentationen und Reportagen zu den Themen Jagen und Angeln sehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Waidwerk“ heißt die neue TV-Marke für Jäger, Angler und Naturfreunde. Seit dem 1. März 2010 können Zuschauer des Dokumentationssenders PLANET jeden Montag und Dienstag zwischen 19.15 Uhr und 20.15 Uhr Dokumentationen und Reportagen zu den Themen Jagen und Angeln sehen. Das Programm ist neu und aktuell und wird zum großen Teil erstmals im Fernsehen gezeigt. Wiederholungen laufen jeweils Dienstag und Mittwoch Nacht (zwischen 1:00 und 2:00 Uhr) bzw. Mittwoch und Donnerstag Mittag (12:45 Uhr).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Waidwerk“ legt seinen Schwerpunkt auf Sendungen, die den deutschsprachigen Raum und Europa abbilden. Lokale Jagdreviere, heimische Flüsse und Seen sowie deutschsprachige Experten stehen im Mittelpunkt des Waidwerk-Programms. Neben aktuellem Knowhow im Jagd- und Angelbereich, wie die richtige Ausrüstung, die besten Jagd- und Angelreviere sowie die erfolgreichsten Fangmethoden, zeigen die Programme spannende Jagd- und Angelszenen, seltene Tieraufnahmen und die Schönheit der Natur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Waidwerk“ ist ein Programmfenster auf dem digitalen Dokumentationssender PLANET. Empfangen werden kann PLANET über verschiedene Pay-TV-Anbiete. In Österreich ist der Empfang über „Premium TV“ von Telekom Austria oder „Digital TV Plus“ von UPC möglich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://waidwerk.tv">Waidwerk TV</a></p>
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		<title>Tag der Biodiveristät</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/tag-der-biodiveristat/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensraumpartner]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. Mai war der Tag der Biodiversität. Während sich Tausende engagierte Naturliebhaber für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen, geht weltweit das Artensterben weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das aktuell größte Drama dürfte sich zur Zeit im Golf von Mexiko abspielen. Nach dem Sinken der Ölbohrinsel &#8220;Deep Water Horizon&#8221; strömen täglich große Mengen Schweröl aus und vergiften die Umwelt. Wer sich bisher gewundert hat, warum das die Verantwortlichen von BP wenig kümmert, hier die ernüchternte Antwort:</p>
<p>BP ist in so einem Unglücksfall für die Schäden haftbar zu machen. Der gesetzliche Regulator &#8211; in diesem Fall die USA &#8211; schützen aber Konzerne vor Schadenersatzverlusten aus solchen Katastrophen. Das diesbezügliche Gesetz limitiert die Verantwortung im Falle einer Ölverseuchung auf 75 Millionen Dollar. Das hört sich viel an. BP hat aber im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 5.600 Millionen Dollar erwirtschaftet. Die 75 Millionen zahlt der Konzern da leichtweg aus der Portokassa &#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-622" title="krokus" src="http://www.anblick.at/wp-content/uploads/krokus.jpg" alt="krokus" width="493" height="737" /></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><em>&#8220;Der Bauer, der Forstmann, der Jäger, jeder von ihnen hat die unmittelbare Telefonverbindung zum Herrgott. Alle drei Leitungen laufen über eine Vermittlung, und diese heißt: Mutter Erde, Ehrfurcht vor der Schöpfung.&#8221;</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><em> (Eugen Wyler)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Jägern und Gejagten &#8230;</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/von-jagern-und-gejagten/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsrevier]]></category>

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		<description><![CDATA[Die etwas andere Jagdausstellung in Schloss Farrach vom 21. Mai bis 6. Juni 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8220;Von Jägern und Gejagten &#8230;&#8221;<br />
Jagd auf Schloß Farrach</p>
<p>Ausstellung mit Arbeiten von:<br />
Sylvie Proidl (Malerei &amp; Installation),<br />
Wolfgang Garofalo (Malerei, Aquarell),<br />
Christian Jungwirth (Fotografie) und<br />
G.R.A.M. (Fotografie)</p>
<p>Die Ausstellung gibt einen Überblick über die vielen Felder, die JAGD heute in der Gesellschaft besetzt: Von der traditionellen Hoch- und Niederwildjagd über modernere &#8220;Jäger&#8221;, die viele zu &#8220;Gejagten&#8221; machen: Souvenirjäger, Schnäppchenjäger, Schürzen- und Pornojäger, Paparazzi, Tor-, Medaillen- und Bestzeitjäger, Politiker als &#8220;Stimmenjäger&#8221;, Abfangjäger, Wilderer &amp; Jäger in &#8220;fremden&#8221; Revieren, die Jagd nach der Natur und den Menschen &#8230; und die Jagd auf Kulinarik!</p>

<a href='http://www.anblick.at/2010/05/von-jagern-und-gejagten/sylvieproidl_threatsmanfacesintherainforest/' title='SylvieProidl_threatsmanfacesintherainforest'><img width="150" height="150" src="http://www.anblick.at/wp-content/uploads/SylvieProidl_threatsmanfacesintherainforest-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="SylvieProidl_threatsmanfacesintherainforest" /></a>
<a href='http://www.anblick.at/2010/05/von-jagern-und-gejagten/wolfganggarofalo_03/' title='WolfgangGarofalo_03'><img width="150" height="150" src="http://www.anblick.at/wp-content/uploads/WolfgangGarofalo_03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="WolfgangGarofalo_03" /></a>

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		<title>Wildbret richtig kennzeichnen</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/wildbret-richtig-kennzeichnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 16:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdrevier]]></category>

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		<description><![CDATA[Als hochwertiges Lebensmittel muss Wildbret auch rechtlich richtig behandelt werden. Dazu gehört, dass man den Wildbretanhänger richtig ausfüllt und anbringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles erlegte Wild, das in den Wildhandel gelangt, muss mit einem richtig ausgefüllten Wildbretanhänger versehen sein. Auf der Vorderseite bestätigt der Jäger, dass das Wild genusstauglich ist. Auf der Rückseite bürgt dafür die &#8220;kundige Person&#8221;.</p>
<p>Besonders wichtig dabei ist, dass der Wildbretanhänger nicht an den Läufen oder deren Sehnen befestigt wird, weil dieser so beim Aus-der-Decke-Schlagen verloren gehen kann. Der beste Platz ist dort an den Rippen, wo sich durch das Aufbrechen die Decke schon vom Wildbret abgelöst hat. Sonst kann man auch ein kleines Stück davon abschärfen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-612" title="wildanhaenger" src="http://www.anblick.at/wp-content/uploads/wildanhaenger.jpg" alt="wildanhaenger" width="300" height="400" /></p>
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		<title>Steirischer Jagdschutzverein – Hauptversammlung und Neuwahl</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/frizberg-zwei-fursten-und-ein-graf/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 07:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsrevier]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Mai ist das neue Präsidium des Steirischen Jagdschutzvereins gewählt worden. Es gab dabei nur eine Veränderung gegenüber dem alten. Franz Graf Meran ist anstelle von Helmuth Neffe nun Vizepräsident, ihm zur Seite stehen Alfred und Anton Fürst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigem Rumoren in der Basis ist am 8. Mai die Neuwahl des Präsidiums des Steirischen Jagdschutzvereins doch einigermaßen glatt über die Bühne gegangen. Präsident ist weiterhin Dr. Bernhard Frizberg. An seiner Seite hat er als Vizepräsidenten Franz Graf Meran, Prof. Ofm. DI Alfred Fürst und DI Anton Fürst.</p>
<p>Diese Neuwahl war vor allem deswegen von Brisanz, weil ein erheblicher Teil der Basis etwa aus dem Enns- oder oberen Murtal mit der Vereinsführung ihre liebe Not hat und sich nicht oder zumindest nicht ausreichend vertreten sieht. Außerdem ist der Steirische Jagdschutzverein als quasi wahlwerbende Partei ja diejenige Instanz, welche mit der Einheitsliste steirischer Jäger auch den Vorstand für die Jägerschafts-&#8221;Wahl&#8221; 2011 festlegt. Auch dabei wird nicht alles so glatt wie gewohnt laufen, da im amtierenden Vorstand beispielsweise der Adel gleich mehrfach vertreten ist, während die Berufsjäger oder die Forstwirtschaft kein direktes Mitspracherecht haben &#8211; was sich wieder ändern soll.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Österreich will neues Bauernopfer</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/osterreich-will-neues-bauernopfer/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 05:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensraumpartner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von der Regierung geplante Budgetkonsolidierung sollen bis 2014 4 Milliarden Euro eingespart werden. Aktuellen Plänen zufolge entfällt dabei ein überproportional hoher Teil von 505 Millionen auf Österreichs Bauern. Da sind die geplanten Erhöhungen der Versicherungsbeiträge noch nicht eingerechnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bei der Kürzung des Agrarbudgets auch die EU-Gelder einbezogen werden, müssten nach den aktuellen Plänen die nationalen Mittel überproportional beschnitten werden, rechnet Kammergeneral August Astl. Demanch würden die nationalen Mittel 2011 um 77 Mio. (-8,9 %), 2012 um 123 Mio. (-14,3 %), 2013 um 143 Mio. (-16,5 %) und 2014 um 161 Mio. (-18,7 %) gekürzt werden. Unabhängig davon ist das Einkommen der Bauern 2009 wegen des Preisverfalls der landwirtschaftlichen Produkte um 20 % gesunken.</p>
<p>Die Landwirtschaft ist der einzige Bereich, der EU-weit gemeinsam budgetiert wird. Deswegen ist der Agraranteil am reinen EU-Budget mit 63 % im Jahr 1990 relativ hoch gewesen. Bis 2013 sinkt dieser Anteil von 50 Milliarden auf 30 % oder nur noch 0,46 % der gesamten Wirtschaftsleistung (BIP) der EU.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wildbretpreise leicht gestiegen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 04:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdrevier]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt zu Beginn der Jagdsaison sieht es aus, als ob die Preise für Wildbret heuer etwas über dem Vorjahresniveau liegen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der österreichische Wildhandel hat im Jahr 2008 Rekordpreise für Wildbret bezahlt und ist in der Folge darauf sitzengeblieben. Das Resultat waren sehr tiefe Preise im Jahr 2009. Für heuer schaut es so aus, als ob sich  die Preise auf wieder etwas höherem Niveau einpendeln würden. Aktuell liegt der Preis für Rehwild der besten Qualität bei rund 3,- Euro, Rotwild wird &#8211; je nach Qualität &#8211; um rund 2,- Euro eingekauft.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ergebnisse des Wildeinflussmonitoring (WEM)</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/05/ergebnisse-des-wildeinflussmonitoring-wem/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensraumpartner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse des österreichischen Wildeinflussmonitoring aus der Periode 2004 bis 2009 liegen nun vor. Bundesweit weist ist ein Drittel der Flächen keinen oder geringen Wildeinfluss auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Österreichische Wildeinflussmonitoring (WEM) nach bundeseinheitlichen Richtlinien wurde entwickelt, um den Einfluss des Wildes auf die Waldverjüngung durch Verbiss und Verfegen von Jungpflanzen und dessen Entwicklung in den Bezirken laufend beobachten zu können. In der ersten Erhebungsperiode (2004-06) finanzierte der Bund die Erhebung von 40 Probeflächen je Bezirk zu 60 %, 40 % der Kosten trugen die Länder. In Periode 2 (2007-09) musste die Finanzierung von den Ländern alleine getragen werden, weshalb Oberösterreich und Vorarlberg, die Verbissmonitoring mit Vergleichszäunen durchführen, sich nicht mehr am WEM beteiligten.</p>
<p>Betrachtet man ganz Österreich, weist nach den Ergebnissen des aktuellen WEM etwa ein Drittel der Verjüngung keinen oder geringen Wildeinfluss auf. Auf etwa zwei Dritteln der Fläche wird die Verjüngung durch Verbiss mittel oder stark beeinflusst. Auf dem Großteil dieser Flächen sind die Ziel- und Mischbaumarten der natürlichen Waldgesellschaften zumindest unterhalb von 30 cm Pflanzenhöe noch vorhanden und könnten bei Reduktion des Wildeinflusses erhalten werden.</p>
<p>Der Vergleich von Bundesländern ist wegen der unterschiedlichen Ausstattung mit Waldgesellschaften und der unterschiedlichen Wildeinflussempfindlichkeit derselben eigentlich nur innerhalb der gleichen Waldgesellschaften sinnvoll. Im subalpinen Fichtenwald sind die Flächen mit geringem Wildeinfluss von 56% auf 47%, also etwa um ein Zehntel zurückgegangen. In Kärnten betrug die Verschlechterung 4%, Salzburg 4% (stärkerer Wildeinfluss), Steiermark 16% und Tirol 8%. In allen Ländern sind aber auch Ziel- und Mischbaumarten verschwunden. Mit geringem Wildeinfluss auf fast der Hälfte der Fläche ist diese Waldgesellschaft am wenigsten durch Verbiss belastet.</p>
<p>Der Fichten-Tannen-Buchenwald wird viel stärker von Verbiss beeinflusst als der subalpine Fichtenwald. Der Anteil mit geringem Wildeinfluss liegt bei den meisten Ländern zwischen etwa einem Fünftel und einem Drittel. Mit Ausnahme der Steiermark haben sich die Ergebnisse für den Anteil der Flächen mit geringem Wildeinfluss verbessert: In Kärnten um 3%, Niederösterreich 11%, Salzburg 9% und Tirol 14%. Die Verschlechterung in der Steiermark beträgt 11%. In allen Ländern sind aber auch Ziel- und Mischbaumarten verschwunden.</p>
<p>Das Wildeinflussniveau im Buchenwald variierte in der zweiten Periode länderweise zwischen einem und fast zwei Drittel für den geringen Wildeinfluss. In dieser Waldgesellschaft haben sich in allen Ländern Verbesserungen ergeben, im Durchschnitt auf 5% der Flächen.</p>
<p>Die Eichenwälder sind am stärksten von Verbiss betroffen, der Flächenanteil mit geringem Wildeinfluss liegt bei nur etwa 10%. Fehlen oder Verlust von Zielbaumarten betrifft fast immer die Eiche, nicht aber die Hainbuche. In dieser Waldgesellschaft haben sich beim geringen Wildeinfluss Kärnten um 9% und Niederösterreich um 2% verbessert, Burgenland um 5% und Steiermark um 1% verschlechtert.</p>
<p>Die gesamte Auswertung des Wildeinflussmonitoring finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.wildeinflussmonitoring.at">Auswertung WEM</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steiermark: &#8220;Kleine&#8221; Jagdgesetznovelle beschlossen</title>
		<link>http://www.anblick.at/2010/04/steiermark-kleine-jagdgesetznovelle/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Maurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagdrevier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anblick.at/?p=581</guid>
		<description><![CDATA[Der Steiermärkische Landtag hat am 20. April eine Jagdgesetznovelle beschlossen. Anlass dazu waren Anträge der Grünen und der KPÖ hinsichtlich des Jagdprüfungsersatzes für Forstschüler. Für das Amt der Steiermärkischen Landesregierung und die Steirische Landesjägerschaft wichtige Punkte konnten kurzfristig mitbeschlossen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Steiermärkische Landtag hat am 20. April einstimmig eine Jagdgesetznovelle beschlossen. Anlass dazu waren Anträge der Grünen und der KPÖ hinsichtlich des Jagdprüfungsersatzes für Forstschüler (§ 37). Für das Amt der Steiermärkischen Landesregierung und die Steirische Landesjägerschaft wichtige Punkte konnten kurzfristig mitbeschlossen werden.</p>
<p>Novelliert wurde § 24, in dem die &#8220;freihändige Verpachtung&#8221; geregelt ist. Außerdem ist das Steiermärkische Jagdgesetz nun gendergerecht, da fortan von der Landesjägermeisterin/dem Landesjägermeister usw. gesprochen wird. Änderunsbedarf gab es weiters bei der Wahlordnung.</p>
<p>Jagdlich interessant ist vor allem die Änderung des § 56, da nun &#8220;Hegegebietshirsche&#8221; eine gesetzliche Grundlage haben und es beim festgesetzten Abschuss für Rotwild an Alttieren, Schmaltieren, Schmalspießern und Kälbern; für Muffelwild an Schafen und Lämmern sowie für Rehwild an Altgeißen, Schmalgeißen, Jährlingsböcken und Kitzen in Zukunft einen Mindestabschuss gibt, dessen Zahlen nicht unter-, wohl aber überschritten werden dürfen. Außerdem ist ein &#8220;rotwildfreies&#8221; Gebiet ausgewiesen worden, in dem Rotwild ohne Abschussplan innerhalb der Jagdzeit erlegt werden darf.</p>
<p>Der Gesetzestext wurde an die Verfassungsabteilung des Bundeskanzleramtes übermittelt, welche ihn entsprechend prüfen muss. Nach positiver Überprüfung wird der Text zur Veröffentlichung im Landesgesetzblatt freigegeben und erhält mit dem der Kundmachung folgenden Tag Rechtskraft.</p>
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