{"identifier":"24e51a71-444a-4cb7-9a41-94d1f7d4000b","nodeType":"Inoovum.Site:Document.App.Article","properties":{"title":"Waldbr\u00e4nde r\u00fccken ins Gebirge vor","subTitle":"Steigen die Temperaturen weiter, k\u00f6nnten bis ins Jahr 2070 mehr als die H\u00e4lfte des Steinwildlebensraumes verloren gehen.","teaserText":null,"uriPathSegment":"waldbraende-ruecken-ins-gebirge-vor","dateTime":null,"image":"https:\/\/assets.inoovum.io\/_Resources\/Persistent\/6edc1e4931ac5947749f02900e1df25f85eb543d\/f92f3e126104e08cd4ca3ae6fafb271dd5966c40\/Bilder_1200x616_Reiner_02-1024x526.jpg","images":[],"categories":[{"identifier":"aff27094-6b27-4f5b-9bd4-bfadbb2b7fba","title":"Im Revier"}],"categories2":[{"identifier":"35871666-0e38-4099-abd7-6a714ecba768","title":"Wildbiologische Splitter"}],"public":null},"childNodes":[{"identifier":"840c8754-87c2-48cf-aa00-0fa43f100f59","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p style=\"text-align:justify;\">Waldbr\u00e4nde verbindet man in Eu-ropa vor allem mit dem Mittelmeerraum. Doch eine neue Studie zeigt, dass Feuer zunehmend auch in h\u00f6here Lagen der europ\u00e4ischen Gebirge vordringen. Untersucht wurden mehr als 6.200 gr\u00f6\u00dfere Waldbr\u00e4nde \u00fcber 800 Meter Seeh\u00f6he in acht Gebirgsregionen zwischen 2000 und 2025. Seit 2015 nahm die Feueraktivit\u00e4t deutlich zu, gleichzeitig traten Br\u00e4nde h\u00e4ufiger in H\u00f6henlagen auf, die bisher weitgehend davor gesch\u00fctzt waren. In den Alpen lagen bereits 42 Prozent der untersuchten Br\u00e4nde oberhalb von 1.400 Metern. Ber\u00fccksichtigt wurden dabei nur Feuer ab einer Gr\u00f6\u00dfe von 30 Hektar \u2013 kleinere Br\u00e4nde fehlen in der Analyse sogar. Entscheidend f\u00fcr die Ausbreitung war erwartungsgem\u00e4\u00df vor allem das Klima: Hohe atmosph\u00e4rische Trockenheit, geringe Bodenfeuchte und wenig Niederschlag beg\u00fcnstigten gro\u00dfe Br\u00e4nde. Gerade in h\u00f6heren Lagen treten Feuer erst unter besonders trockenen Bedingungen auf. Mit zunehmender Erw\u00e4rmung k\u00f6nnte diese bisherige klimatische \u201eSchutzbarriere\u201c jedoch weiter schwinden. Bemerkenswert ist, dass die Studie nur Daten bis 2025 ber\u00fccksichtigt. Der heurige Fr\u00fchling war in \u00d6sterreich der trockenste der Messgeschichte und bereits Ende Juni wurden mehr als 160 Waldbr\u00e4nde registriert. Was wir 2026 erleben, ist in diesen Ergebnissen also noch gar nicht enthalten.<\/p><p style=\"text-align:right;\"><em>Rudolf Reiner<\/em><\/p>"}}]}