{"identifier":"eb917210-d534-4769-b48e-95d58ce57007","nodeType":"Inoovum.Site:Document.App.Article","properties":{"title":"Nocpix Omni: Drei in einem vom Weltmarktf\u00fchrer","subTitle":"Eigenen Angaben zufolge werden ein Drittel aller welt-weit verkauften W\u00e4rmebild-ger\u00e4te von Nocpix hergestellt, an diese St\u00fcckzahl kommt sonst niemand heran. Nun gibt es mit dem Omni ein neues Produkt, das bez\u00fcglich der Aufl\u00f6sung neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt.","teaserText":null,"uriPathSegment":"drei-in-einem-vom-weltmarktfuehrer","dateTime":null,"image":"https:\/\/assets.inoovum.io\/_Resources\/Persistent\/6edc1e4931ac5947749f02900e1df25f85eb543d\/6230a71bee8f3f3a13bfad65f081815d91c4d125\/Bilder_1200x616_Nocpix_01-1024x526.jpg","images":[],"categories":[],"categories2":[],"public":null},"childNodes":[{"identifier":"338c22ad-0d91-48e1-8e76-3af981209153","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":""}},{"identifier":"b066c05c-779b-476a-8632-c20a80c5bc6c","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p style=\"text-align:justify;\">Ende September pr\u00e4sentierte das chinesische Unternehmen Nocpix in Europa sein neuestes Werk: ein multispektrales Fernglas mit 8K-Aufl\u00f6sung. Es ist damit das leistungsst\u00e4rkste digitale Fernglas am Markt, das vor allem durch seine hohe Aufl\u00f6sung besticht.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Bis vor zwei Jahren firmirte Nocpix unter dem Markennamen Infiray. Dahinter steht mit Raytron Microelectronics ein m\u00e4chtiger Konzern, der speziell im Bereich der W\u00e4rmebildtechnologie f\u00fchrend ist. Daneben werden aber auch fast alle Komponenten der Wertsch\u00f6pfungskette konzernintern hergestellt, darunter Infrarotsensoren, Laser, Hochfrequenztechnologien zur drahtlosen \u00dcbermittlung von Daten und nat\u00fcrlich auch KI-L\u00f6sungen. Bahnbrechende Erfindungen waren etwa der ungek\u00fchlte Sensor mit nur sechs Mikrometern oder eine Bildfrequenz von 50 Hertz, die bereits im neuen Omni verf\u00fcgbar ist. Rund die H\u00e4lfte der Mitarbeiter arbeitet in Forschung und Entwicklung. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren wurden in diesem Bereich \u00fcber 500 Millionen Dollar investiert. Staunen lassen einen auch die Wachstumsraten des erst 2015 gegr\u00fcndeten Unternehmens mit j\u00e4hrlich 80 Prozent. Den F\u00fchrungsanspruch behauptet Nocpix auch mit seinem Slogan \u201eOne Step Ahead\u201c, also \u201eEinen Schritt voraus\u201c, was durch konsequente Weiterentwicklung bestehender technischer L\u00f6sungen angestrebt wird.&nbsp;<\/p><p><strong>Drei in einem<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Das vorgestellte Omni von Nocpix ist ein Multispektralfernglas, wie man es auch von anderen Herstellern kennt. Es gibt somit einen digitalen Tageslichtkanal, der bei Bedarf zum Restlichtverst\u00e4rker wird. Ein integrierter Infrarotstrahler sorgt f\u00fcr zus\u00e4tzliche Aufhellung und ist zum Ansprechen gedacht. Im zweiten Tubus des Fernglases ist ein W\u00e4rmebildsensor verbaut, der zum Detektieren gedacht ist. Dar\u00fcber hinaus sind weitere Funktionen wie Laserentfernungsmesser, Ballistikrechner oder auch Foto- und Videofunktionen vorhanden. Die Bedienung ist denkbar einfach \u00fcber vier Tasten an der Ger\u00e4teoberfl\u00e4che steuerbar. Man muss somit nicht st\u00e4ndig tief ins Men\u00fc eindringen, um Anpassungen an den Einstellungen vorzunehmen. Der gro\u00dfe Zusatznutzen eines solchen Ger\u00e4tes besteht darin, dass man ein St\u00fcck Wild anhand seiner W\u00e4rmesignatur ausfindig macht und dieses dann auf Knopfdruck im Tageslicht- oder Nachtsichtmodus naturgetreu dargestellt wird, was das Ansprechen enorm erleichtert. Speziell beim Omni kommt die 8K-Technologie zum Tragen, bei der eine Bildrate von 50 Hertz daf\u00fcr sorgt, dass das digitale Bild auch beim Zoomen in h\u00f6here Vergr\u00f6\u00dferungen nicht pixelt, sondern weiterhin scharf bleibt. Der Grund daf\u00fcr liegt in der Vielzahl der Bildpunkte. Gegen\u00fcber 4K sind es viermal so viele. Ein Bildstabilisator und eine Austrittspupille mit zw\u00f6lf Millimetern sorgen dar\u00fcber hinaus f\u00fcr hohen Beobachtungskomfort. Das Beob-achten wird trotz allem zu einem ungewohnten Erlebnis. Anders als beim nat\u00fcrlichen Sehen mit analoger Optik nimmt die Beleuchtungsintensit\u00e4t mit einbrechender D\u00e4mmerung ja nicht ab, im Gegenteil wird sie k\u00fcnstlich verst\u00e4rkt. Zudem ver\u00e4ndert der Bildschirm beim Abglasen st\u00e4ndig seine Helligkeit, wie man das auch vom Handy her kennt, wenn man es mit der Kamera abwechselnd gegen einen hellen oder dunk-<br>len Hintergrund h\u00e4lt. F\u00fcr das an die D\u00e4mmung angepasste menschliche Auge ist das ziemlich gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.&nbsp;<\/p>"}},{"identifier":"750fdbcd-d262-49bf-ae60-2107c99d0cce","nodeType":"Neos.NodeTypes:Image","properties":{"image":"https:\/\/www.anblick.at\/media\/thumbnail\/f797ea10-8433-47e6-ae8e-d3972c07f49c","caption":"<p>Das Omni von Nocpix vereint drei Abbildungsm\u00f6glichkeiten in einem Ger\u00e4t. Ganz links der Tageslichtmodus in Farbe, f\u00fcr die D\u00e4mmerung und Nacht zum Ansprechen ein Restlichtverst\u00e4rker mit zuschaltbarem Infrarotaufheller in der Mitte oder die W\u00e4rmebildsignatur rechts. Das Besondere daran: Die 8K-Technologie bietet scharfe Bilder, die auch beim Zoomen nicht pixeln.<\/p>"}},{"identifier":"a8482686-cb67-40c2-aeae-cf820e8a17f1","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p><strong>Zwei Modelle<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Das Omni gibt es als L19R oder als H35R. Das Geh\u00e4use der beiden Ger\u00e4te ist \u00e4u\u00dferlich ident, das Innenleben unterscheidet sich allerdings deutlich. Beim kleineren Omni misst das Objektiv nur 19 Millimeter statt 35 und es ist der kleine W\u00e4rmebildsensor mit 384 x 288 Pixel gegen\u00fcber 640 x 512 verbaut. Auch die Vergr\u00f6\u00dferung ist mit 1,5- bis zw\u00f6lffach geringer als beim 35 mit zwei- bis 16-fach. Damit sinkt die Detektionsreichweite von 1.818 auf 986 Meter. Viele andere Parameter sind allerdings \u00e4hnlich oder \u00fcberhaupt gleich, insbesondere die hohe Aufl\u00f6sung von 50 Hertz, die f\u00fcr die Bildqualit\u00e4t verantwortlich ist. Die Stromversorgung erfolgt \u00fcber einen integrierten Akku und zwei verpolungsfreie Wechselakkus, bei denen egal ist, in welche Richtung man sie ins Energiefach einf\u00fchrt. Die Kapazit\u00e4t soll f\u00fcr 7,5 Stunden reichen. Der Preis f\u00fcr das jeweils 900 Gramm schwere Ger\u00e4t liegt bei 1.799,- beziehungsweise 2.899,- Euro. Was die Haltbarkeit angeht, liegt die Gew\u00e4hrleistung f\u00fcr die Akkus bei zwei Jahren, f\u00fcr das Omni selbst bei vier Jahren und die Prozessoren bei zehn Jahren. Mittels App kann auf das Ger\u00e4t auch das jeweils g\u00fcltige Update heruntergeladen werden, um es an die jeweils neuen Standards anzupassen.&nbsp;<\/p><p><strong>Die Zukunft des Sehens?<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">In Anwesenheit der chinesischen Produktmanager wurde bei der Veranstaltung auch \u00fcber die Zukunft des Sehens diskutiert. Tiefe Einblicke erhoffte man sich dabei vergebens, aber dass KI-L\u00f6sungen zum Ansprechen in k\u00fcnftigen Modellen zu erwarten w\u00e4ren, wurde zumindest nicht verneint. Konsens unter den anwesenden H\u00e4ndlern und Journalisten herrschte hingegen in der Bedeutung der digitalen Optik f\u00fcr die Jagd. In Deutschland scheint es mittlerweile Usus zu sein, dass in Schwarzwildrevieren \u00fcberwiegend nachts auf m\u00f6gliche Beute gepirscht wird. Offenbar sind die Sauen so dickf\u00e4llig, dass man sich ihnen bei gutem Wind auf 50 oder weniger Meter n\u00e4hern und einen guten Schuss anbringen kann. In einer Podiumsdiskussion argumentierte der durch die \u201eDas Boot\u201c-Serie und andere Produktionen bekannte Schauspieler Florian Panzner ebenso in diese Richtung. Er st\u00fcnde zum Jagen, \u00fcberdies sei es \u201esuperlegal\u201c, meinte der bekennende Wildbretkoch, Fliegenfischer und vieles mehr. Auch er fand Gefallen am neuen Jagen mit moderner Technik, die seiner Ansicht nach Dr\u00fcckjagden \u00fcberfl\u00fcssig machen k\u00f6nnten. Der gro\u00dfe Vorteil: pr\u00e4zise Sch\u00fcsse auf vertrautes Wild, damit verbunden hohe Wildbretqualit\u00e4t, kontinuierlicher Anfall von Wildbret statt gro\u00dfer Strecken, geringer Organisationsaufwand und vieles mehr. Der Sicherheitsaspekt dieser neuen Jagdform wurde in diesem Forum nicht beleuchtet. In Frankreich allerdings ist Nachtzieltechnik zwar erlaubt, aber ausschlie\u00dflich auf den Ansitz beschr\u00e4nkt.<\/p><p style=\"text-align:right;\"><em>Stefan Maurer<\/em><\/p>"}}]}