{"identifier":"4adcc5fa-258f-4544-aec6-d393aa8f7245","nodeType":"Inoovum.Site:Document.App.Article","properties":{"title":"Hitzesommer und K\u00f6rpergewichte","subTitle":"Die ANBLICK-Redaktion erhielt in den letzten Wochen einige Meldungen und Anfragen, die das heurige unterdurchschnittliche Gewicht von Rehen, besonders von Kitzen, betrafen. Zus\u00e4tzlich wurde die Frage gestellt, ob sich die hitzesommerlichen Gewichtsdefizite wieder aufholen lassen.","teaserText":null,"uriPathSegment":"hitzesommer-und-koerpergewichte","dateTime":{"date":"2026-10-29 01:00:00.000000","timezone_type":3,"timezone":"Europe\/Berlin"},"image":"https:\/\/www.anblick.at\/media\/thumbnail\/e3113cd5-502d-4018-a888-31dd46ea5a26","images":[],"categories":[{"identifier":"aff27094-6b27-4f5b-9bd4-bfadbb2b7fba","title":"Im Revier"}],"categories2":[{"identifier":"c3a14aa2-b454-4f9f-866b-076dd835eaa5","title":"Wildtiergesundheit"}],"public":null},"childNodes":[{"identifier":"20cb3c5d-5290-4fc4-a9c3-d03a0221f4dd","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":""}},{"identifier":"54a59947-43ae-42db-870c-4de79f0dba92","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p>Hitzesommer, wie sie beispielsweise 2003, 2013 oder heuer auftraten, sind f\u00fcr Wildtiere ein enormer Stressfaktor. Hitzestress und Wassermangel verursachen erh\u00f6hte Fallwildraten und schlechtere k\u00f6rperlicher Entwicklung. Hitzestress f\u00fchrt \u00fcber die Aussch\u00fcttung von Stresshormonen zu einer Immunsuppression und diese bewirkt wiederum eine erh\u00f6hte Krankheitsanf\u00e4lligkeit.&nbsp;<\/p><p>Nicht nur bei Reh- und Rotwild, sondern auch beim Gamswild liegen die Durchschnittsgewichte aller Altersklassen in und nach den Extremsommern deutlich unter jenen von \u201eNormaljahren\u201c. Nach dem Hitzesommer 2003 lag das Durchschnittsgewicht von Rehen und Gamswild in der Steiermark um 0,5 kg niedriger, das von Rotwild durchschnittlich um 1,0 kg (bei Hirschen der Klasse I um 2,0 kg). Der relativ h\u00f6here Gewichtsverlust bei Rehen resultiert vermutlich aus der territorialen Lebensweise des Rehwildes, die bewirkt, dass ung\u00fcnstige Lebensr\u00e4ume nicht einfach verlassen werden k\u00f6nnen. Neben diesem Verlust an Wildbret sind noch die zahlreichen St\u00fccke zu ber\u00fccksichtigen, die wegen deutlicher Abmagerung als untauglich zu beurteilen sind. Wild mit geringen Feistreserven ist nat\u00fcrlich auch krankheitsanf\u00e4lliger.&nbsp;<\/p><p>Ab einem Alter von eineinhalb Jahren sind Rehe ausgewachsen, bis zu einem Alter von zwei Jahren schlie\u00dfen sich die Wachstumsfugen der langen R\u00f6hrenknochen, damit endet das Skelettwachstum. Eine hitzebedingte Wachtstumsdepression im Kitzalter kann bis zum Ende des Skelettwachstums meist nicht mehr aufgeholt werden und diese Rehe bleiben damit zeitlebens kleinrahmiger und haben damit geringere Gewichte.<\/p><p>\u00c4nderungen im Klima und in der Umwelt hatten in den letzten Jahrzehnten bei unterschiedlichen Tierarten einen Einfluss auf die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe. Die meisten Studien vermuteten indirekte Einfl\u00fcsse des Klimas auf die Verf\u00fcgbarkeit der Ressourcen. Mason et al. (2014) beschreiben einen R\u00fcckgang des K\u00f6rpergewichtes beim Gamswild in drei benachbarten Populationen in den italienischen Alpen und sie fanden deutliche Hinweise, dass h\u00f6here Temperaturen im Fr\u00fchling und Sommer daf\u00fcr verantwortlich sind. Und zwar nicht nur wegen der Einfl\u00fcsse des Klimawandels auf die Produktivit\u00e4t der Pflanzenbest\u00e4nde und den Futterwert, sondern deshalb, weil bei hohen Temperaturen und dem damit verbundenen Meideverhalten von zu warmen Lebensr\u00e4umen weniger Zeit f\u00fcr die \u00c4sungsaufnahme aufgewendet wird.&nbsp;<\/p>"}},{"identifier":"b75b0bdf-346e-4ce6-bdf9-58c58f76fc33","nodeType":"Neos.NodeTypes:Image","properties":{"image":"https:\/\/www.anblick.at\/media\/thumbnail\/ce2776a7-9a24-4c88-b378-b4e5298b9741","caption":"<p>Aufschaukeln mehrerer Faktoren im Zusammenhang mit Hitzesommern.&nbsp;<\/p>"}},{"identifier":"265f41f5-e4ed-4a55-b58f-a10d7856e87f","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p><strong>Wassermangel und Verdursten<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Der Wasserbedarf wird normalerweise zu einem gro\u00dfen Teil direkt \u00fcber die Nahrungsaufnahme gedeckt, da frische Pflanzen einen Wassergehalt von rund 70 bis 90 Prozent haben und auch im Stoffwechsel Wasser entsteht. Je h\u00f6her der Wassergehalt der aufgenommenen Pflanzen, umso weniger Wasser m\u00fcssen Wildtiere direkt in Form von Wasser aufnehmen. In sommerlichen Hitzeperioden ist der Wassergehalt der \u00c4sungspflanzen deutlich geringer und h\u00e4ufig fehlt der Morgentau, was den Bedarf an offenen Wasserquellen erh\u00f6ht. Der t\u00e4gliche Wasserbedarf von Wildtieren liegt bei normalen Umweltbedingungen zwischen 50 und 60 Milliliter pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht, was f\u00fcr einen Feldhasen etwa einen Viertelliter oder f\u00fcr ein Reh rund 1,2 Liter pro Tag bedeutet. Bei 30\u00b0 C&nbsp;<br>Umgebungstemperatur verdoppelt sich beinahe der Wasserbedarf im Vergleich zu 20\u00b0 C. Der t\u00e4gliche Bedarf einer Milchkuh mit 40 Liter Milchleistung betr\u00e4gt bei 27\u00b0 C Umgebungstemperatur rund 145 Liter!&nbsp;<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Zus\u00e4tzlich steigert die Aufnahme von Salz den Wasserbedarf. Vor diesem Hintergrund w\u00e4re auch der oft exzessive Betrieb von Sulzen in Sommerhalbjahren neu zu bewerten. Untersuchungen aus Australien belegen zudem, dass bei Rot- und Damwild nach der Aufnahme von salzhaltigem Trinkwasser sowohl die Futteraufnahme als auch die Wachstumsraten zur\u00fcckgingen, und das schon bei Salzgehalten im Wasser zwischen einem und 2,5 Prozent.<\/p><p>Aus einigen Regionen Ost\u00f6sterreichs wurden heuer vermutete Verendensf\u00e4lle von Rehen durch Verdursten gemeldet. Bei akutem Wassermangel wird das Wiederk\u00e4uen (\u201eEindr\u00fccken\u201c) eingestellt, das Milieu f\u00fcr das Pansen-Mikrobiom kippt und es entwickelt sich trotz mit \u00c4sung gef\u00fclltem Pansen sehr rasch ein lebensbedrohlicher Zustand. Ein Verdursten tritt in der Regel durch Herzstillstand infolge eines Nierenversagens ein. Es sammeln sich harnpflichtige Substanzen im Blut an, was eine toxische Wirkung auf Organe hat. Innerhalb von wenigen Tagen tritt in der Regel der Tod durch Nierenversagen ein, weil der daraus resultierende Kalium\u00fcberschuss im Blut schlussendlich zu einem Herzstillstand f\u00fchrt.<\/p>"}},{"identifier":"4775e1e9-9dd0-4d19-884b-ad8500a9bf3e","nodeType":"Neos.NodeTypes:Image","properties":{"image":"https:\/\/www.anblick.at\/media\/thumbnail\/75781edd-bba0-491d-bd00-f7232ba435e9","caption":"<p>Die Folgen des Hitzestresses f\u00fcr Wild- und Haustiere werden derzeit noch weitgehend untersch\u00e4tzt.<\/p>"}},{"identifier":"5f087a79-a40a-4ee5-8ed4-30d2ca9d4622","nodeType":"Neos.NodeTypes:Text","properties":{"text":"<p><strong>Was ist Stress?<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Der Begriff \u201eStress\u201c wird h\u00e4ufig verwendet und meist nur als negativ aufgefasst, was so nicht stimmt. Stress bezieht sich auf eine Reihe physiologischer Ver\u00e4nderungen wie Hormonaussch\u00fcttungen oder Herzfrequenz und bef\u00e4higt Mensch und Tier im positiven Sinne des Stresses, mit Umweltbedingungen, Verletzungen besser zurechtzukommen oder bei Fluchten leistungs- und widerstandsf\u00e4higer zu sein. Durch Stress werden der Blutdruck erh\u00f6ht, Energie mobilisiert, Gehirn und Muskulatur st\u00e4rker durchblutet und die Aufmerksamkeit erh\u00f6ht. Weiters sinkt der Appetit und Sexualverhalten sowie Sexualinteresse werden eingeschr\u00e4nkt oder eingestellt. Erlebnisse, die in Stresssituationen gemacht werden, pr\u00e4gen sich intensiver im Langzeitged\u00e4chtnis ein.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Negativ wirkt sich aber jedenfalls Dauerstress aus, wie beispielsweise Hitze \u00fcber Wochen. Folgen von Dauerstress sind Verhaltens\u00e4nderungen, St\u00f6rungen des Zuckerstoffwechsels, Wachstumsdepression, Konditionsmangel, Muskel- und Knochenschwund sowie eine deutliche Immunsuppression, also Abwehrschw\u00e4che, was wiederum Krankheitsanf\u00e4lligkeit und Parasitenbefall steigert.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">&nbsp;<\/p><p><strong>Hitzebelastung bei Nutz- und Wildtieren<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Eine Hitzebelastung liegt dann vor, wenn die W\u00e4rmeproduktion und die W\u00e4rmeaufnahme aus der Umgebung gr\u00f6\u00dfer sind als die W\u00e4rmeabgabe. Die W\u00e4rmeabgabe erfolgt durch direkte (Abstrahlung, vorbeistr\u00f6mende Luft, Kontakt mit k\u00fchleren Oberfl\u00e4chen) und indirekte (Wasserdampfreduktion \u00fcber Atmung bzw. Schwitzen) Mechanismen. Neben der Umgebungstemperatur sind die relative Luftfeuchte, eine direkte Sonneneinstrahlung sowie die individuelle Leistung des Tieres von wesentlicher Bedeutung f\u00fcr die Entstehung von Hitzestress. Hitzestress f\u00f6rdernde Faktoren sind au\u00dferdem dunkle und damit W\u00e4rme absorbierende Haarfarbe, mangelnde Luftzirkulation bzw. Windstille, Tr\u00e4chtigkeit, k\u00f6rperliche Anstrengung, ungen\u00fcgende Wasserversorgung, absolut zu hoher Salzgehalt von Wasser und Futter sowie verminderte Hitzetoleranz aufgrund von Erkrankungen.&nbsp;<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Rinder sind wie die meisten Wildtiere unserer Breiten allgemein recht k\u00e4ltetolerant, aber nur wenig hitzeresistent. Sie z\u00e4hlen zu den sogenannten \u201eHalbschattentieren\u201c, deren Behaglichkeitstemperatur je nach Jahreszeit zwischen 0\u00b0 C und 15\u00b0 C liegt. Bei Gamswild geht man von einem \u201eWohlf\u00fchlbereich\u201c zwischen 10\u00b0 C und 15\u00b0 C im Sommer aus.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">&nbsp;<\/p><p><strong>Folgen von Hitzestress&nbsp;<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Nutztiere sind hinsichtlich der Anzeichen und Folgen von Hitzestress leichter zu untersuchen, Analogieschl\u00fcsse zu Wildtieren sind jedenfalls zul\u00e4ssig. Ab einer Umgebungstemperatur von 24\u00b0 C und einer relativen Luftfeuchte von 70 Prozent beginnt f\u00fcr Rinder die k\u00f6rperliche Belas-tung in einem Ma\u00dfe anzusteigen, dass man von Hitzestress spricht. Hinweise daf\u00fcr sind erh\u00f6hte Atemfrequenz, pumpende Atmung, Ansteigen der inneren K\u00f6rpertemperatur und R\u00fcckgang der Futteraufnahme. Bei erheblichem Hitzestress kommt es zu gestreckter Kopf-Hals-Haltung und Maulatmung. Milchk\u00fche, die w\u00e4hrend der Hochtr\u00e4chtigkeit permanentem Hitzestress ausgesetzt sind, haben in der nachfolgenden Laktation eine deutlich geringere Milchleistung. Weiters kommt es bei K\u00e4lbern stark hitzegestresster K\u00fche zu signifikant geringeren Geburtsgewichten und erh\u00f6hter Sterblichkeit. K\u00e4lber, die w\u00e4hrend der letzten 45 bis 60 Tage der Tr\u00e4chtigkeit Hitzestress im Mutterleib ausgesetzt waren, werden im Durchschnitt vier Tage fr\u00fcher geboren und zeigen eine deutliche Wachstumsverz\u00f6gerung. Au\u00dferdem haben diese K\u00e4lber nach der Geburt eine verringerte F\u00e4higkeit, Immunglobuline aus dem Kolos-trum zu resorbieren. Hitzestress im Mutterleib hat auch deutliche Auswirkungen auf die Organentwicklung der Ungeborenen: Thymusdr\u00fcse, Milz, Leber und Herz sind kleiner, w\u00e4hrend die Nebennieren tendenziell gr\u00f6\u00dfer werden. Die St\u00f6rung der fetalen Anlage der Milchdr\u00fcse f\u00fchrt dazu, dass Milchk\u00fche sp\u00e4ter kleinere Euter entwickeln. Diese \u201eFehlanpassungen\u201c wurden auch bereits bei Schafen beobachtet.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">L\u00e4nger anhaltender Hitzestress schw\u00e4cht das Immunsystem, wodurch Infektionskrankheiten und Parasitosen leichter angehen. Zudem leidet bei Jungtieren die k\u00f6rperliche Entwicklung und bei adulten sinken die Leistungen. So geben hitzegestresste Milchk\u00fche bis rund vier Kilogramm weniger Milch. Auch bei Wildtieren ist eine geringere Milchleistung zu erwarten, was einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Jungtiere hat. Aus der Rindermedizin ist weiters bekannt, dass die Stresshormon-aussch\u00fcttung hochtr\u00e4chtiger K\u00fche, die einem l\u00e4ngeren Hitzestress ausgesetzt sind, infolge des Durchflie\u00dfens des m\u00fctterlichen Blutes durch den Kreislauf der Ungeborenen zur Sch\u00e4digung des Immunsystems beim ungeborenen Kalb f\u00fchrt.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Die langfristigen Auswirkungen von Hitzestress auf die Tiergesundheit sowie auf die tierischen Leistungen sind also vielf\u00e4ltig und werden vielfach untersch\u00e4tzt. Immer h\u00e4ufiger treten bereits von M\u00e4rz bis Mai Hitzeperioden auf, in denen innehabendes Wild noch im dichten Winterhaar ist, dadurch wirkt die Hitze noch belastender.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">&nbsp;<\/p><p><strong>Hitzestress und Epigenetik<\/strong><\/p><p style=\"text-align:justify;\">Beachtenswert sind auch Erkenntnisse aus der zweiten Generation, also von den Enkelinnen jener K\u00fche, die w\u00e4hrend ihrer Sp\u00e4ttr\u00e4chtigkeit unter Hitzestress litten beziehungsweise eine Hitzestressminderung erfuhren. Die Fortf\u00fchrung der Studie \u00fcber mehrere Generationen zeigte, dass diese Tiere, die von einer pr\u00e4natal hitzegestressten F1-Mutter abstammten, eine reduzierte \u00dcberlebensrate hatten oder h\u00e4ufiger vor dem zw\u00f6lften Lebensmonat wegen schlechter k\u00f6rperlicher Entwicklung geschlachtet wurden, obwohl ihre M\u00fctter keinem Hitzestress mehr ausgesetzt waren. Hitzestress in der sp\u00e4ten Phase der Tr\u00e4chtigkeit scheint also versteckte, generations\u00fcbergreifende Effekte zu provozieren. F2-Tiere von hitzegestressten Gro\u00dfm\u00fcttern zeigten zudem k\u00fcrzere Haare und mehr, aber kleinere Talgdr\u00fcsen in der Haut. Der molekulare Mechanismus, der diese Auswirkungen von Hitzestress determiniert, d\u00fcrfte epigenetisch bedingt sein.<\/p><p style=\"text-align:justify;\">Vorl\u00e4ufige Ergebnisse aus einer Pilotstudie zeigen, dass Hitzestress auch den Reproduktionstrakt von Rindern deutlich beeintr\u00e4chtigt. In den ersten Wochen nach der Abkalbung aktiviert er das Immunsystem der Geb\u00e4rmutter und st\u00f6rt das mikrobielle Gleichgewicht im Genitaltrakt. Bereits kurze Hitzephasen f\u00fchren zu lokalen Entz\u00fcndungsreaktionen mit erh\u00f6hter Pr\u00e4senz von Immunzellen und gesteigerter Ausscheidung entz\u00fcndungsbezogener Faktoren. Gleichzeitig nimmt die Vielfalt der Mikroflora im Genitaltrakt ab und die Zusammensetzung der bakteriellen Schleimhautflora verschiebt sich, was die Entstehung von Fruchtbarkeitsst\u00f6rungen beg\u00fcnstigen kann. Ob das auch f\u00fcr Wildtiere relevant ist, wird die n\u00e4here Zukunft zeigen.<\/p>"}}]}