StJSV Zweigverein Judenburg

18.12.2025

Jungjägerangelobung. Im besonders stimmungsvollen Ambiente des Schlosses Liechtenstein zogen die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger sowie Aufsichtsjäger mit Fackeln, begleitet von Hundeführern und den Klängen der Ameringer Jagdhornbläser, zur Übergabe ihrer "Grüne-Matura-Zeugnisse" ein. Vornean wurde in einem Leiterwagen – auf Nadelgras gebettet – ein Hirsch gezogen, der ehrenvoll und andächtig zur Jagdstrecke geleitet wurde.

Feierlicher könnte eine Jungjägerangelobung nicht eröffnet werden, und das haben sich die neuen Grünröcke auch verdient. So wurde wieder fleißig theoretisches und praktisches Wissen über unser heimisches Wild, Wald und die Natur gelehrt und gelernt mit dem Ziel, die erste Jagdkarte zu erlangen und somit Verantwortung zu übernehmen gegenüber der Natur und dem dort lebenden Wild – ganz nach dem Leitsatz der Steirischen Jagd: Natur verpflichtet! Vikar Nirmal Jo Thomas begleitete die Jungjägerangelobung mit einer feierlichen Hubertusmesse, segnete die Jagdstrecke, die BJM-Stv. Fanz Lernpass von Aufsichtsjäger Stefan Sprung gemeldet wurde, und schloss die Messe mit einem Weidmannsheil. Kursleiter und Zweigvereins-obmann Herbert Pojer dankte den zahlreich erschienenen Ehrengästen für ihr Kommen. Besonders hob er den Einsatz des Ausbildungsteams hervor, dem er für die hervorragende Arbeit ausdrücklich dankte. Ebenso sprach er der Behörde und dem Prüfungsteam seinen Dank für die stets verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit aus. Mit sichtlichem Stolz verwies er darauf, dass der diesjährige Kurs die beste Prüfungsquote im gesamten Bezirk erzielen konnte.  

Franz Gamweger – 70. Geburtstag. Ein Unikat wird 70. Im Kreise seiner Familie, Freunde und zahlreicher Weggefährten aus seiner Heimat sowie aus seiner beruflichen Tätigkeit beim Bundesheer feierte der im Murtal allseits bekannte Franz Gamweger seinen 70. Geburtstag – selbstverständlich begleitet von den Klängen der Pölstaler Jagdhornbläser, deren Mitglied er seit vielen Jahren ist.

In den Reihen der Jägerschaft ist Franz Gamweger vor allem durch die Jungjägerprüfung bekannt, bei der er als strenges, jedoch stets faires und korrektes Prüfungsorgan den angehenden Jägerinnen und Jägern in den Bereichen Waffenkunde, Jagdhunde sowie Vogelkunde genau auf den Zahn fühlt. Darüber hinaus gilt er als ausgewiesener Experte für Gamswild und wird in diesem Fachgebiet gerne mit seinem umfassenden Wissen zurate gezogen.

Seit nunmehr über 50 Jahren ist Franz Gamweger zudem Mitglied des Steirischen Jagdschutzvereins – und seit einigen Jahren auch Leiter der Ortsstelle Pöls-Oberkurzheim. Eine Verbundenheit, die sein jahrzehntelanges Engagement und seine tiefe Verwurzelung in der Jagd eindrucksvoll unterstreicht. Als Mitglied der Pölstaler Jagdhornbläser bereichert er zahlreiche Feste und Feiern nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinen humorvollen Geschichten und Erzählungen. Seitens des Zweigvereins überbrachte eine Abordnung des Vorstands die herzlichsten Glückwünsche.

DI Cornelia Rößler


 

Hubertusfeier in St. Johann/Tauern. Am 14. November fand die bereits traditionelle Hubertusfeier in St. Johann/Tauern statt. Wie jedes Jahr zeigte sich auch heuer, trotz späteren Termins, dass es viele Jägerinnen und Jäger gibt, denen diese Tradition am Herzen liegt und die sie mit Leben füllen wollen. Nach der Streckenlegung (ein Stück Rotwild wurde von Ortsstellenleiter Hubert Fritz gemeldet) wurde die Strecke verblasen und gesegnet. In schon bewährter Weise zeichnete für die musikalische Gestaltung die Jagdhornbläsergruppe Triebental verantwortlich. Wie im vergangenen Jahr gestaltete die Streckensegnung und die Wortgottesfeier in der Kirche Katharina Leitner, die sich Unterstützung durch ihren kleinen Sohn mitgebracht hatte, der sichtlich begeistert "mitpredigte". Im Rahmen der Feierlichkeiten gratulierte Ortsstellenleiter Hubert Fritz dem frischgebackenen Jungjäger Jonas Hubmann. Ebenfalls bereits zur Tradition geworden ist der anschließende gemeinsame Schüsseltrieb im Begegnungszentrum mit dem wunderbaren Wildgulasch und den Mehlspeisen der Familie Pöschl. Vielen Dank an alle für die zahlreiche Teilnahme und ein kräftiges Weidmannsheil für das ausklingende Jagdjahr!

Hubert Fritz


 

Hubertusmesse in St. Oswald. Am 9. November feierte die Jagdschutzvereins-ortsstelle St. Oswald-Möderbrugg eine Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Oswald. Zahlreiche Jäger und Jägerinnen als auch die nicht jagende Bevölkerung folgten der Einladung. Unter den Gästen konnten wir auch Bgm. Ewald Haingartner und Zweigvereinsobmann-Stellvertreter Gerhard Lernpaß begrüßen. Die heilige Messe mit Kaplan Martin Nana wurde von der Jagdhornbläsergruppe  Pölstal musikalisch umrahmt.

Für sein jahrelanges Engagement wurde dem ehemaligen Ortsstellenleiter Richard Horn ein Geschenk überreicht. Im Anschluss lud die Ortsstelle St. Oswald-Möderbrugg zu einem gemeinsamen Beisammensein bei Glühwein und Kastanien ein. Ein herzlicher Dank gilt allen helfenden Händen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Robert Diethart


 

Adventkonzert in Pusterwald. Großer Publikumsandrang herrschte am 22. November in Pusterwald, als der Jagdschutzverein ein besonderes Adventkonzert veranstaltete. Die von Rundfunk und Fernsehen bekannte Sängerin Hannah aus St. Anna am Aigen war in der Pfarrkirche für ein sehr gut abgestimmtes Adventkonzert zu Gast. Diese Veranstaltung war bereits seit Monaten im Vorhinein ausverkauft. Vor und nach dem Konzert sorgte der Jagdschutzverein am Hauptplatz für Stärkung und Getränke. So war das wiederum eine sehr gelungene Veranstaltung. Für die Organisation waren die Vorstandsmitglieder Nadja und Patrick Poier verantwortlich. Danke allen Besuchern und Organisatoren. 

Edi Lerchbacher †. Am 10. November hat uns unser langjähriges Mitglied Eduard Lerchbacher vlg. Herndl in Pusterwald im Alter von 87 Jahren verlassen. Die große Zahl der Trauergäste beim Begräbnis bewies die Beliebtheit und Bescheidenheit des allseits bekannten Jägers. 

Geboren und aufgewachsen mit sieben Geschwister in Bretstein, lernte er 1960 seine Frau Elli kennen und nach der Hochzeit übersiedelten sie nach Pusterwald. Mit 30 Jahren absolvierte Edi Lerchbacher die Jagdausbildung und war danach als aktiver Jäger in der Gemeindejagd tätig. Außerdem war er Gründungsmitglied der Jagdgemeinschaft Pusterwald und auch viele Jagdperioden im Vorstand involviert. Im Jahr 1979 trat er dann dem örtlichen Jagdschutzverein bei und war somit auch dort 46 Jahre Mitglied. Des Weiteren nahm er auch gerne am öffentlichen Leben von Pusterwald teil, so z. B. als Mitglied beim Musikverein und beim Bauernbund. 

Die Einsegnung und Begräbnismesse nahmen Pfarrer Andreas Fischer sowie der Kirchenchor Pusterwald vor. Auch der Musikverein Pusterwald umrahmte die Begräbnisfeierlichkeit. Bgm. Fritz Strahlhofer hielt einen Rückblick über die Tätigkeiten des Verstorbenen. Im Auftrag von JG-Obmann Harald Diethart sowie Hgm. Julius Koini hielt StJSV-Ortsstellenleiter Alfred Pletz im Nachruf die jagdlichen Aktivitäten des Verstorbenen fest.

Unter Mitwirkung der Jagdhornbläsergruppe Triebental sagten seine Jagdkameraden ein letztes Mal Weidmannsheil. Viele deiner Jagdkameraden werden dich vermissen. Ruhe in Frieden.

Alfred Pletz


 

Wildtierkalender. Ende November nutzten die beiden Jägerinnen Caroline Hausberger und Edith Wilding im Rahmen der alljährlichen Kalenderübergabe des Jagdschutzvereins die Gelegenheit, mit den Kindern der 3. Klassen der Volksschule Weißkirchen über die Jagd und die Natur zu sprechen. Zu Beginn wurde gemeinsam erarbeitet, welche Wildtiere den Schülerinnen und Schülern bekannt sind. Anschließend erklärten die Jägerinnen die vielfältigen und unverzichtbaren Aufgaben der Jagd. Pro Klasse durfte ein Kind in die typische Ausrüstung eines Jägers schlüpfen – mit Jägerhut, Wetterfleck, Fernglas und weiteren Utensilien.

Zum Abschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, eine Vielzahl an Anschauungsmaterial zu betrachten und zu berühren, darunter Fuchsfell, Hirschabwurfstangen, Rehkrickerl, Gamspräparate und sogar einen Fuchsschädel. Das Interesse der Kinder war groß und die beiden Jägerinnen freuten sich besonders darüber, wie viel Wissen die Schülerinnen und Schüler bereits über die Jagd mitbrachten. Am Ende wurden die Wildtierkalender an alle Kinder verteilt. Ein herzlicher Dank gilt den Klassenlehrerinnen Kristin Wilding, Petra Wilding und Tanja Zechner sowie der Direktorin Christina Saurugg, die diese Begegnung ermöglicht haben.

Edith Wilding