Sauwetter? Traumwetter!

  

 

Alm, Berg, Wiese – es gibt so viele verschiedene Lebensräume! Aber auch derselbe Lebensraum kann unter unterschiedlichen Wetter­bedingungen plötzlich von ganz anderen Wildtieren genutzt werden. Bist du schon einmal im Regen auf einem Weg gegangen, den du im Sonnenschein gut kennst? Eigentlich alles ganz vertraut, aber doch irgendwie ganz anders. Und dann können plötzlich diese schwarzen Gesellen mitten am Weg hocken, die sich bei Sonnenschein nie zeigen. 

 

 

 

Wo sind meine Glücksbringer

  

 

Es heißt, Rauch- und Mehlschwalben bringen Glück. Und die Schwalben gibt es doch auf jedem Bauernhof! Mittlerweile ist das nicht mehr unbedingt so. Auch Seppl findet heuer „seine“ Schwalben nicht mehr. Das große Insektensterben bringt auch die Schwalben in Bedrängnis. Sie brauchen pro Brut ungefähr ein Kilo Fluginsekten! 

 

 

 

Ziemlich alle wollen mich fressen!

  

 

Schneehasenbabys sind „harte Hunde“. Die Mutter kommt nur in der Nacht vorbei, um ihr Junges zu säugen. Die restliche Zeit ist das Kleine alleine in einem Versteck. Keine Gefährten und nicht immer freundliches Wetter machen es zu einem ganz schön harten Einsiedler. Keine ganz leichte Taktik, um in der extremen Gegend zu überleben. Lass daher ein Hasenbaby in Ruhe sitzen, wenn du einmal zufällig eines findest!

 

 

 

Tot und doch lebendig!

  

 

Wenn ein Baum sein natürliches Lebensalter erreicht, kann er einfach absterben. Er kann auch schon früher eingehen, weil er krank wird oder ihn vielleicht ein Borkenkäfer befällt. In vielen Wäldern sieht man aber keine toten Bäume. Sie werden bereits früher als Nutzholz gefällt oder spätestens nach dem Eingehen aus dem Wald entfernt. Dabei können sie für viele Tiere und auch andere Pflanzen Platz für eine Vielfalt von Leben bieten. 

 

 

 

Selbst reingelegt!

  

 

Menschen haben verschiedene Tricks, Wildtiere anzulocken, indem sie deren Rivalen, Weibchen oder Jungtiere imitieren. Manche Singvögel stehen da nicht viel nach! Sie können ein riesiges Spektrum an unterschiedlichsten Lauten, Geräuschen und Tönen erzeugen. Vor allem Elstern, Eichelhäher oder Stare sind bekannt dafür.

 

 

 

Danke für die vielen Zusendungen!

  

 

 

So ein Gedächtnis-Superhirn!

  

 

Seppl ist verzweifelt. Kalter Winter, eine Menge Schnee und kein Futter in Sicht! Nur dieses Eichkatzerl schaut dick und kugelrund aus. Das hat im Herbst schon vorgesorgt und Nüsse in seinen Verstecken eingelagert. Aber wie findet es die unter dem Schnee? Seppl hat schon nachgesucht, aber gefunden hat er nichts …

 

 

 

Warme Kälte

  

 

Zugvögel weichen der Winterkälte und Nahrungsarmut aus und fliegen in den wärmeren Süden. Aber unsere Kälte ist für andere noch relativ warm! Im Winter haben wir verschiedene Gäste aus anderen nördlichen Ländern. Wenn jetzt z. B. Bergfinken im Norden zu wenig zu fressen finden, kommen sie gerne in größeren Trupps zu uns, fressen Bucheckerln und lassen sich auch gerne im Vogelhäuserl verwöhnen. 

 

 

 

Albtraum Feuerwerk

  

 

Der Himmel explodiert! Die lauten Raketen erhellen den Nachthimmel und machen viel Lärm, von überall hört man Schüsse: Panik pur und ein Schock für alle Wildtiere! Zu Silvester Lärm und Licht zu machen ist eigentlich ein uralter Brauch, um böse Geister fernzuhalten. Aber auch Seppl hat schon schlechte Erfahrungen mit den Raketen gemacht.

 

 

 

Doppelfedermanten

  

 

Die ersten richtig kalten Tage spürt man besonders, wenn man noch die warmen Herbsttage gewöhnt ist. Heute Morgen hat es den ersten Frost, Seppl friert gewaltig. Aber es nutzt nichts, er muss sich langsam wieder auf den Winter umstellen. Das heißt Kälte und wenig zu essen. Aber warum merkt man der kleinen Auerhenne nichts an? 

 

 

 

Naschobst mit Juckpulver

  

 

Hagebutten, die Früchte von wilden Rosen, werden auch „Hetscherln“ genannt. Am Waldrand und am Weg stehen oft große Büsche, die jetzt im Herbst die roten Früchte tragen. Ein bisschen Naschen unterwegs ist ja gut, aber bei Hetscherln muss man vorsichtig sein. Die rote Hülle schmeckt nach dem ersten Frost besonders gut. Aber drinnen steckt ein richtiges Juckpulver!

 

 

 

Es kommt alles raus!

  

 

Ist eine bestimmte Nahrung gerade in Massen verfügbar, stürzen sich alle darauf! Wir Menschen machen's ja auch so, Schwammerl suchen oder Heidelbeeren brocken geht man, wenn sie alle reif sind. Bei Wildtieren ist es nicht anders. Die Heidelbeerzeit ist nun schon fast vorbei, aber man findet immer Hinterlassen­schaften, die verraten, ob die letzten Mahlzeiten aus lauter Beeren oder etwas anderem bestanden haben. 

 

 

 

Der Zeck muss weg!

  

 

Die „Zeckensaison“ hat heuer früh begonnen und wird noch eine Weile dauern. Die kleinen Blutsauger warten im Gebüsch oder in hoher Bodenvegetation auf ihre „Wirte“. Solche schattigen, kühleren Plätze sind bei Zecken, aber auch bei Rehen besonders beliebt. Daher sind Rehe auch sehr häufig von Zecken befallen.