Wandertag. Am 12. September fand der bereits 14. Wandertag der Ortsstelle Krieglach statt. Ziel waren die Reviere von Martin und Franz Schwarzauger im Jagdbezirk Weiz. Mit dem Bus ging es zunächst zur Jagdhütte von Martin. Von dort führte die Tour weiter zur Jagdhütte von Franz Schwarzauger. Die beiden Revierinhaber ließen es sich nicht nehmen, die Teilnehmer persönlich zu begleiten und interessante Einblicke in ihre Reviere zu geben. Martin und Franz berichteten über die geschichtliche Entstehung und Entwicklung beider Reviere. Darüber hinaus vermittelten sie den Teilnehmern interessante Eindrücke und erklärten Zusammenhänge rund um Wald, Jagd und Natur. So wurde der Wandertag nicht nur zu einem geselligen Ausflug, sondern auch zu einer lehrreichen Begegnung mit der heimischen Landschaft und ihrer Bewirtschaftung. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Teufelsteins. Die mystische Steinformation beeindruckte die Wandergruppe und bildete den letzten Teil der gemeinsamen Tour, bevor es weiter zum Alpengasthaus Schanz ging. Für das leibliche Wohl rund um den Wandertag wurde von Martina und Alex Schwarzauger und natürlich vom "Schanzwirt-Team" gesorgt.
Sylvia Fuchsjäger
Gustav Doppelreiter †. Nach schwerer Erkrankung verstarb Gustav Doppelreiter im 88. Lebensjahr. Gustav war zeit seines Lebens ein sehr aktiver Mensch und Bauer. Er war ein sehr korrekter und genauer Mensch, dessen Meinung immer Gewicht hatte. Er übernahm stets Verantwortung, wenn er gebraucht wurde, und wirkte in seiner aktiven Zeit als Feuerwehrkommandant, als Vorstandsvorsitzender der OM und Kammerobmann der LK Mürzzuschlag. Seine Freizeit verbrachte er auch gerne mit der Jagd. Er war 45 Jahre dem Jagdschutzverein treu. Zur Verabschiedung kamen Obmann Spreitzhofer, Kammerobmann Pretterhofer, Kammersekretär Rinnhofer, der Aufsichtsratsvorsitzende der OM Karner und eine große Anzahl Nachbarn, Jäger und Bauern aus Spital, die der Familie ihre Anteilnahme ausdrückten.
Martin Pusterhofer †. Betroffen mussten wir vom Ableben von Martin Pusterhofer erfahren. Martin war einer der Menschen, die den Wald, das Revier als Ganzes, die Forstwirtschaft, das Wild darin und den Betrieb, der um eine Jagd entsteht, mochten. Wenn eine Jagd angesagt war, ging er als Treiber, wenn eine Rehfütterung zu reparieren war, tat er das mit Sachverstand. Gelegentlich erlegte er auch ein Stück. Besonders bei der Jagdhütte im Revier Görig war er nicht wegzudenken. Mit dem blauen Pritschenwaqen, seinem Markenzeichen, transportierte er alles Nötige. Als Familienmensch hat er für sich und die Seinen ein kleines Paradies im Dorf geschaffen, für seine Jagdfreunde hat er oben im Wald die Hütte gebaut. Mehr als 47 Jahre war er dem Jagdschutzverein treues Mitglied.
Die Jagdhornbläser stimmten "Jagd vorbei" an und die Jäger übergaben den Trauerbruch. Obmann Martin Spreitzhofer würdigte den Verstorbenen in seinem Nachruf und drückte den Angehörigen die Anteilnmahme der Jäger aus.
Martin Spreitzhofer
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